Buchmarkt in Österreich im November: Reisebuch 55 Prozent im Minus

Buchmarkt Österreich

Coronavirus und Lockdown – der österreichische Buchmarkt hat im November 2020 ein dickes Umsatzminus verbucht. Im Vergleich zum Vorjahr brach der Umsatz um 15,3 Prozent ein. Die Hoffnungen der Branche liegen auf einem starken Weihnachtsgeschäft.

Die Corona-Pandemie und die daraus folgenden Beschränkungen haben sich auch auf die Buchverkäufe niedergeschlagen. Der Buchmarkt in Österreich präsentierte sich im November mit einem Umsatzminus in der Höhe von 15,3 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Rückgang um 5,5 Prozent zu Buche, wie der Hauptverband des österreichischen Buchhandels mitteilt. Ein starkes Weihnachtsgeschäft könnte das Jahr vielleicht noch retten.

Buchmarkt: Kinder- und Jugendbücher leicht im Minus

Im November gab es jedenfalls in allen Warengruppen Rückgänge beim Umsatz. Den größten Einbruch verbuchte das Reisebuch. Hier ging es um 55 Prozent bergab. Wenig überraschend angesichts der eingeschränkten Reisemöglichkeiten. Sachbücher und Kinder- und Jugendbücher blieben mit einem Minus von 7 beziehungsweise 7,4 Prozent immerhin im einstelligen Bereich.

Werfen wir noch einen Blick auf die Bestseller-Liste für den November. Im Bereich Belletristik machte Sebastian Fitzek mit „Der Heimweg“ das Rennen. Dahinter platzierte sich gleich zweimal Thomas Stipsits. „Die Uhudler-Verschwörung“ kam vor der „Kopftuchmafia“ ins Ziel.

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Obamas „Ein verheißenes Land“ verkauft sich bestens

Im Sachbuchbereich verkaufte sich das Buch „Und erlöse uns von den Blöden“ (Monika Gruber, Andreas Hock) am besten. Johannes Huber mit „Das Gesetz des Ausgleichs“ konnte sich vor Barack Obamas „Ein verheißenes Land“ platzieren. Auch die US- und UK-Ausgaben der Biographie des ehemaligen US-Präsidenten findet sich in den Sachbuch-Top-Ten wieder.

Alle Bestseller finden sich natürlich auch in unserem Online-Buch-Shop.

Bildnachweis: Buchmarkt Österreich und Bestseller November 2020. (Foto: Free-Photos auf Pixabay)

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